Leiterwagen
Zum Einbringen der Ernte wurde der Wagen entsprechend umgerüstet. Diese Umstellung erfolgte in der Regel zweimal im Jahr, erstmals vor der Sommerernte im Juni, wenn der Wagen zum Leiterwagen umgebaut wurde. Er diente dann zum Einbringen von Grummet, Heu und Halmgetreide.
Dazu wurde das Untergestell des Hinterwagens um etwa einen halben Meter verlängert und der Wagenboden gegen einen längeren ausgetauscht.
Zum Einbringen der Feldfrüchte (Kartoffeln, Rungschen usw.) wurde er wieder zum Kastenwagen umgestellt.
Bei den großen Wagen befand sich die Bremse an den Vorderrädern, an den leichteren Wagen (für das bergige Gelände) meist an den Hinterrädern.