Nachweislich bestand dieser Nord-Süd-Handelsweg bereits im 11. und 12. Jahrhundert. Eine steinerne romanische Brücke über die Leine bei Nörten-Hardenberg wird auf das Jahr 1055 datiert, und aus dem Jahr 1186 ist ein Bohlenweg in Hann. Münden überliefert. Im Dorfbereich von Bühren sind die Hohlwegpassagen bei den Kreuzsteinen sowie über den Mühlberg bis heute eindrucksvoll erhalten.
Je steiler der Anstieg entlang des Wegverlaufs wurde, desto mehr Pferde oder Ochsen spannte man vor die geländegängigen Wagen oder Schwenkkarren. Den erforderlichen Vorspann stellte die örtliche Bevölkerung, was zugleich eine zusätzliche Erwerbsmöglichkeit darstellte.
Die Spurweite dieser Fernhandelsfahrzeuge betrug etwa 1,30 bis 1,40 Meter.