Die Halme von Weizen und Hafer standen meist noch aufrecht. Dadurch kam häufig die Mähmaschine mit angebauter Handablage zum Einsatz. Sie legte jeweils genau die Menge Getreide ab, die für eine Garbe benötigt wurde. Das erleichterte den Erntehelfern die Arbeit erheblich.
Die Abnehmer brauchten nur das Strohseil, um die Garbe zu binden. Das Aufstellen in Haufen war gleich wie bei Gerste und Roggen,
Der Hafer musste etwas länger in Haufen stehen. Kam dann eine Regenzeit und die Garben begannen auszuwachsen, mussten die Haufen umgestellt werden, damit die ausgetriebenen Körner wieder abtrocknen konnten.
Historisches Patent aus Bühren
Patent der Firma Lösekrug für eine Ablagevorrichtung an Mähmaschinen.