Das Fuder wurde mit einem Heubaum zusammengehalten, der das Heu über eine Winde am Heck zusammenpresste.
So wurden meist zwei Fuder am Nachmittag geladen und heimgefahren.
Nach der Abendarbeit, Füttern der Tiere und Melken und dem Abendbrot wurden die beiden Fuder noch abgeladen, damit die Wagen für den nächsten Tag leer waren.
Feierabend
Zwischen neun Uhr und halb zehn am Abend war das Abladen beendet. Erst dann kehrte nach einem über sechzehn Stunden langen Arbeitstag Ruhe auf den Hof ein.
Bei gutem Wetter war die Heuernte in 8-10 Tagen vorüber.
Erinnerung an harte Arbeit
Mit Traktor, Kreiselheuer und Rundballen hat sich die Heuernte grundlegend verändert. Doch die alten Fotos und Hermann Winnemuths Aufzeichnungen erinnern an eine Zeit, in der die Ernte von Handarbeit, Erfahrung und dem Zusammenhalt der ganzen Familie lebte – ein wichtiger Teil der Alltagsgeschichte Bührens.